Save the date
10.01.-02.02.2020

TERJE ISUNGSET

EISMUSIK

Der Perkussionist und Komponist Terje Isungset hat in den späten 80er Jahren damit begonnen, natürliche Elemente und Materialien wie Holz, Stein und Metall für seine Musik zu verwenden. Auch mit dem Klang von laufenden Maschinen arbeitet der norwegische Künstler aus Bergen gerne. Ein langgehegter Traum von Terje Isungset war es, Eis für seine Musik nutzen zu können. Im Jahr 1999 wurde Terje vom „Lillehammer Winter Festival“ beauftragt, ein Konzert in einem gefrorenen Wasserfall zu spielen. Er entschloss sich damals, für diese Aufführung Elemente aus dem Fluss als Musikinstrumente in seine Komposition einzubauen. Der Musiker verwendete Stein, Holz und schließlich auch Eis. Das war sozusagen die Geburtsstunde des “Ice Music Project”. Die erste Eismusik-CD “Iceman is” nahm Isungset 2000 im Ice Hotel Sweden auf, 2005 gründete er das Label „All Ice Records“. Im selben Jahr hatte der Künstler die Idee, ein Eismusikfestival ins Leben zu rufen. Das erste Eismusikfestival der Welt hatte daraufhin 2006 in Geilo (Norwegen) Premiere. Im Jahr 2007 startete Terje Isungset die erste Eismusik-Tour der Welt mit insgesamt 33 Konzerten. Zahlreiche Konzerte fanden rund um die Welt statt (in Japan, China, Russland, Indien, USA, Canada, Australien und vielen Ländern Europas). Während seiner Tour von Januar bis März 2018 kam Terje Isungset erstmals auch nach München, in die whiteBOX im Werksviertel-Mitte. Nun tritt Terje Isungset mit seinem Team zum dritten Mal bei uns auf!

Mehr lesen...

ERIC MUTEL

EISMUSIK

Eric Mutel wurde 1973 in Frankreich geboren. Er hat Bildende Kunst und Fotografie in Paris studiert. Derzeit lebt und arbeitet der Künstler in der Schweiz. Während der letzten fünfzehn Jahren bewegte sich Eric Mutel stets in der Welt der Kultur und live auf Bühnen. Mehr und mehr hat er dabei seine ganz persönlichen Kunstprojekte entwickelt. Sie bewegen sich genreübergreifend u.a. in den Bereichen Fotografie, Installation, umweltfreundliche Kunst, Bühnenbild, Video, Architektur, Performances. Für einige seiner aktuellen Arbeiten, die auf Fotokunst und Bildannäherung basieren, nutzt er verschiedene Elemente wie Eis, Schnee, Licht, Natur, Landschaft und letztlich Bilder, Fotos, Videos. Der Künstler nahm an renommierten Art-Residency-Programmen in Frankreich und Schweden teil. 2007 wurde er für das Discovery-Awards-Exhibition-Festival in Arles (Frankreich) „Rencontres de la Photographie“ nominiert. Seine Werke wurden bei zahlreichen internationalen Festivals in Europa gezeigt und ausgestellt.

Mehr lesen...

YVES PEITZNER

DIGITALE POESIE: distorted vanity

Yves Peitzner lebt und arbeitet in München, wo er u.a. schon am Haus der Kunst die interaktive Performance distorted vanity aufführte. Der Künstler hat Kunst, Design und Film in London studiert. Dort gründete er auch seine erste Produktionsfirma – der Startschuss für seine Tätigkeit als creative director. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland eröffnete der Allrounder eine Agentur für Virales Marketing, das auf dem Promoten einer Marke oder Person über Social-Media-Kanäle basiert. Neben Kunstvideos und Performances produziert Yves Peitzner Musikvideos und Werbefilme (u.a. für Autos, Hotels, Küchen). Wertfrei, wie es für Künstler ungewöhnlich ist, arbeitet er an der Schnittstelle zwischen Kunst und Kommerz.

Mehr lesen...

MARTIN MAYR & QUIRIN EMPL

DIGITALE POESIE: distorted vanity

Das Duo mayer+empl hat sich auf 3D-Video-Mapping spezialisiert. Mit einem (beweglichen) Linienwerk aus weißen Strahlen tastet es die architektonischen Gegebenheiten eines Innen-  oder städtischen Raumes in der Dunkelheit ab und kreiert so neue Erfahrungsräume. Die Absolventen der Akademie der Künste in München begreifen und vermitteln in ihren Arbeiten Architektur als „lebendigen, sensiblen Organismus“. In der interaktiven Lichtinstallation kleines_k beispielsweise wurde ein abgedunkelter Raum des Akademiegebäudes in München visuell durch Licht (Linien und Flächen) rekonstruiert und durch die akustische Stimulation Anwesender wieder dekonstruiert: Auch können Räume mittels Musik in den Installationen des Duos geradezu zu „tanzen“ beginnen. Akustische Monitore erfassen die Schwankungen im Raum, die sie in Echtzeit visuell auf die Architektur übertragen. Martin Mayer und Quirin Empl haben mit diesem System das Konzept der Lichtkunst erweitert.

Mehr lesen...

RALF SCHMID

PYANOOK

Ralf Schmid ist Pianist, Pionier und Klangforscher. Er nennt sein futuristisches Klavier- Rezital PYANOOK. Er startete seine große musikalische Expedition vor fünfzehn Jahren, tauchte ein in das Instrument und erschuf neue Klänge unter Verwendung von Spielzeug, Küchengeräten und Tischtennisbällen. Er mikrofonierte den Flügel, setzte Pedale für Gitarreneffekte ein und präparierte seine Instrumente nach dem Vorbild John Cages. Damit öffnete sich eine völlig neue Welt von Klangkombinationen basierend auf dem zeitlosen Timbre des Flügels. 2015 stellte ihm Fabian Russ vom Radialsystem in Berlin die mi.mu Datenhandschuhe vor. Schmid probierte sie aus und war spontan begeistert. Er überarbeitete sein Setup und nahm es mit zu einem Artist-in-Residence- Aufenthalt in Norwegen. Dort komponierte er eine Suite, die von den vier Elementen inspiriert war. Er nannte die Bewegungen AIRA, EARTHLOOP, WATERBORNE and FIREFLYER. Zu seinem Team kamen der Produzent Michele Locatelli und der Licht- und Bühnendesigner Pietro Cardarelli dazu. Cardarelli schuf sieben wolkenartige Skulpturen als Hauptthema für die Bühne, um die Töne von PYANOOK in Farben und Figuren zu verwandeln.

Schmid lässt sich inspirieren von den Klangmeistern wie Horowitz oder Jarrett, auch vom orchestralen Reichtum eines Richard Strauss oder Béla Bartok. In den USA ebenso erfolgreich wie in vielen Ländern Europas, hat er mit so unterschiedlichen Musikern wie Herbie Hancock, Daniel Hope und Whitney Houston gearbeitet. Um diesen Ansatz abzurunden, steuert Pietro Cardarelli dem Projekt in seiner Multifunktion als Licht-Designer, Video Artist und Bühnenkünstler eine Vielzahl visueller Komponenten bei, die sich um die Bewegungsabläufe des Pianisten legen wie eine Traumlandschaft. Mit diesem Ansatz mag PYANOOK zu den kühnsten audiovisuellen Ansätzen des 21. Jahrhunderts gehören.

Mehr lesen...

ALAIN ROCHE

PIANO VERTICAL

Der Komponist und Pianist Alain Roche absolvierte eine Ausbildung an der École des Musiques Actuelles in Genf. Aus seinen Erfahrungen im Bereich Tanz und Theater kreierte er einen einzigartigen musikalischen Stil, den er bei seinen aufgeführten Kompositionen und Improvisationen einfließen lässt.

Durch das ungewöhnliche Projekt PIANO VERTICAL wird für Alain Roche das Klavierspielen eine Ganzkörpererfahrung, bei der er nicht nur den musikalischen, sondern auch physischen Anforderungen gerecht werden muss. 2013 startete der Schweizer das Projekt und geht seither mit seinem vertikal hängenden Flügel auf Tournee, wo er schon auf Bauplätzen, in Kirchen oder vor schöner Bergkulisse geschwebt ist. Das ungewöhnliche Spektakel führte zu vielen Aufführungen weltweit, unter anderem in Italien, Frankreich, China und Neuseeland.

Mehr lesen...

LAWRENCE MALSTAF

SHRINK

Lawrence Malstaf wurde 1972 in Brügge geboren und lebt heute in Tromsø, Norwegen. Der belgische Künstler beschäftigt sich bei seinen Installationen und Kunstperformances überwiegend mit den Themen Bewegung, Zufall, Ordnung und Chaos. Neben immersiven Sinnesräumen für Einzelbesucher kreiert er auch größere Arbeiten, bei welchen er sich mit Raum und Orientierung befasst und die Besucher in das Werk miteinbindet. Physik und Technologie dienen als Ausgangspunkt und auch als Inspiration für seine Kunst. In der Tanz- und Theaterwelt ist er auch als innovativer Szenograph bekannt.

Lawrence Malstaf hat bisher mehrere internationale Auszeichnungen im Bereich Kunst und neue Technologien gewonnen, unter anderem den „Witteveen + Bos – Preis“ in der Kategorie "Kunst + Technologie".

Mehr lesen...

LAILA SKOVMAND

AQUASONIC

Grenzenlose Neugier und Aufgeschlossenheit führen in Laila Skovmands künstlerischer Arbeit zu ungewöhnlichen gesanglichen und kompositorischen Erfindungen. Als Performance-Künstlerin, Sängerin und Komponistin setzt sie sich in die Lücke zwischen einzelnen Stilrichtungen und Medien. Von hier aus untersucht sie die Grenzen menschlicher Erfahrung, um Einschränkungen und beengende Perspektiven zu hinterfragen und herauszufordern. Ihr künstlerischer Prozess entwächst einer intuitiven Methode, kombiniert mit den Fähigkeiten eines Handwerkers und einer nahezu wissenschaftlichen Suche nach einem neuen Klang und neuen expressionistischen Möglichkeiten.

Mehr lesen...

ROBERT KARLSSON

AQUASONIC

Robert Karlsson arbeitet beim dänischen Musikensemble Between Music als Innovative Director, stellvertr. künstlerischer Leiter und Performer. Sein Diplom in den Fächern Violine und Bratsche erhielt er 2004 an der Royal Academy of Music, Dänemark. Durch seine Arbeit, die sich musikalisch von der Klassik über den Avantgarde-Rock bis zur minimalistischen Theatermusik erstreckt, hat Robert Karlsson seinen eigenen Sound geschaffen, eine Nische als “Multi-Bratschist” in der dänischen Musik- und Theaterszene. Robert Karlssons Sinn für Spiel, Erfindung und Entdeckung wirken ansteckend.

Mehr lesen...

EMMANUEL WITZTHUM

DISSOLVING LOCALITIES

Emmanuel Witzthum ist ein multidisziplinärer Künstler, der derzeit in Israel lebt, wo er als Global Arts Digital Project Manager bei „British Council“ tätig ist. Er arbeitet zudem als Musiker, Komponist und Dozent und hat durch seine jahrelange Managementerfahrung Projekte auf der ganzen Welt entwickelt, geleitet und dabei mit einer Vielzahl von Partnern zusammengearbeitet. Diese reichen von Google Israel bis hin zu internationalen Festivals, Institutionen und Start-Ups. Neben seinen künstlerischen Projekten hält Emmanuel Witzthum Vorträge über Arts Management, über Künstler als Unternehmer und über die Zukunft der Kunst im Zeitalter des Web 2.0. Seine Leidenschaft aber auch Intention ist es, Technologie, Kreativität und Innovation zu verbinden, Plattformen und Schnittstellen für den interkulturellen Dialog zu schaffen und die kreative Gemeinschaft auszubauen.

Mehr lesen...