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15.01.-07.02.2021

TERJE ISUNGSET

EISMUSIK

Der Perkussionist und Komponist Terje Isungset hat in den späten 80er Jahren damit begonnen, natürliche Elemente und Materialien wie Holz, Stein und Metall für seine Musik zu verwenden. Auch mit dem Klang von laufenden Maschinen arbeitet der norwegische Künstler aus Bergen gerne. Ein langgehegter Traum von Terje Isungset war es, Eis für seine Musik nutzen zu können. Im Jahr 1999 wurde Terje vom „Lillehammer Winter Festival“ beauftragt, ein Konzert in einem gefrorenen Wasserfall zu spielen. Er entschloss sich damals, für diese Aufführung Elemente aus dem Fluss als Musikinstrumente in seine Komposition einzubauen. Der Musiker verwendete Stein, Holz und schließlich auch Eis. Das war sozusagen die Geburtsstunde des “Ice Music Project”. Die erste Eismusik-CD “Iceman is” nahm Isungset 2000 im Ice Hotel Sweden auf, 2005 gründete er das Label „All Ice Records“. Im selben Jahr hatte der Künstler die Idee, ein Eismusikfestival ins Leben zu rufen. Das erste Eismusikfestival der Welt hatte daraufhin 2006 in Geilo (Norwegen) Premiere. Im Jahr 2007 startete Terje Isungset die erste Eismusik-Tour der Welt mit insgesamt 33 Konzerten. Zahlreiche Konzerte fanden rund um die Welt statt (in Japan, China, Russland, Indien, USA, Canada, Australien und vielen Ländern Europas). Während seiner Tour von Januar bis März 2018 kam Terje Isungset erstmals auch nach München, in die whiteBOX im Werksviertel-Mitte. Nun tritt Terje Isungset mit seinem Team zum dritten Mal bei uns auf!

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ERIC MUTEL

EISMUSIK

Eric Mutel wurde 1973 in Frankreich geboren. Er hat Bildende Kunst und Fotografie in Paris studiert. Derzeit lebt und arbeitet der Künstler in der Schweiz. Während der letzten fünfzehn Jahren bewegte sich Eric Mutel stets in der Welt der Kultur und live auf Bühnen. Mehr und mehr hat er dabei seine ganz persönlichen Kunstprojekte entwickelt. Sie bewegen sich genreübergreifend u.a. in den Bereichen Fotografie, Installation, umweltfreundliche Kunst, Bühnenbild, Video, Architektur, Performances. Für einige seiner aktuellen Arbeiten, die auf Fotokunst und Bildannäherung basieren, nutzt er verschiedene Elemente wie Eis, Schnee, Licht, Natur, Landschaft und letztlich Bilder, Fotos, Videos. Der Künstler nahm an renommierten Art-Residency-Programmen in Frankreich und Schweden teil. 2007 wurde er für das Discovery-Awards-Exhibition-Festival in Arles (Frankreich) „Rencontres de la Photographie“ nominiert. Seine Werke wurden bei zahlreichen internationalen Festivals in Europa gezeigt und ausgestellt.

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MEDIENDIENST LEISTUNGSHÖLLE / SEWICIDE

SCHULPROJEKT "DIGITALE POESIE: CATCHING THE WAVES" und FESTIVAL FINALE | ZOOMING OUT

Der MEDIENDIENST LEISTUNGSHÖLLE ist die Münchner Basis von Klaus Erika Dietl (OK DECAY) und Stephanie Müller (beißpony/ Rag Treasure/ SEWICIDE/ OK DECAY). Die beiden sind MitbegründerInnen von YARA e.V. (www.yara-yara.de), ein queerfeministischer Verein im Austausch mit MigrantInnen und Geflüchteten. Bei Klaus Erika Dietl und Stephanie Müller treffen Bildende Kunst, Performance, Musik, Film und Sozialwissenschaften aufeinander. Mit KünstlerkollegInnen, WissenschaftlerInnen, SchülerInnen und sozialen Projekten werden kollaborativ Filme, Musikprojekte, Performances, mobile Installationen und Vermittlungsprojekte entwickelt. Der MEDIENDIENST LEISTUNGSHÖLLE versteht sich dabei als nomadische Spiel- und Werkstätte. Bei Konzerten wird die Pop-Bühne zur offenen Werkstatt. Ihre Plastiken, Soundapparaturen und mobilen Kulisseninseln verstehen Klaus Erika Dietl und Stephanie Müller als bespielbare Angriffsflächen. Mal tauchen sie in Videoarbeiten auf, dann werden sie zu performativen Requisiten im öffentlichen Raum. Bereits Erarbeitetes und Installiertes wird im Zuge spontaner Begegnungen Stück für Stück dekonstruiert, zerschnitten und zerlegt. Nichts ist beständig. Nichts bleibt, so wie es ist. Gemeinsam mit PassantInnen wird un- und umgeordnet. Neue Perspektiven werden versucht. Seit 2015 gibt es im MEDIENDIENST LEISTUNGSHÖLLE auch RAGREC – ein Label für Störgeräusche in Text Bild und Ton. Die
erste Veröffentlichung trägt den Titel ALLIGATOR GOZAIMASU, eine Platte mit MusikerInnen aus Japan, Südafrika, Hawaii und der Ukraine. Daneben wird Hörspielmusik komponiert, u.a. für Elfriede Jelinek’s Stück „Licht im Kasten“ (Bayerischer Rundfunk). Im Frühjahr 2017 fand auf Einladung des Goethe Instituts ein Kunstund Musikaustausch in Indonesien statt. Ein erster Spielfilm – Das Letzte Loch ist der Mund - feierte im Juli 2017 im Münchner Lenbachhaus Premiere. Erst kürzlich war der MEDIENDIENST LEISTUNGSHÖLLE mit aktuellen Videoarbeiten und Performances im Münchner Haus der Kunst, in der Frankfurter Kunsthalle Schirn, in der documenta Halle in Kassel und bei den Internationalen Kurzfilmtagen in Oberhausen zu Gast.

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DR: ABHAY ADHIKARI

DIGITAL IDENTITIES STORYTELLING LAB

Dr. Abhay Adhikari ist der Gründer von Digital Identities - einem globalen Programm zur Entwicklung neuer Modelle für gesellschaftliche Wirkungen („social impact“). Das Programm wurde von Organisationen wie Guardian, Nesta und Google News Initiative in Auftrag gegeben. Adhikari leitet darüber hinaus das Urban Sustainable Development Lab, das von der Zeitung Observer zu einem der 50 New Radical-Projekte in Großbritannien ernannt wurde. Er ist zudem seit 2015 Co-Produzent des schwedischen Programms für digitale Identitäten, das Kulturinstitutionen bei der Entwicklung von Storytelling-Projekten zu Gender, Nachhaltigkeit und Identität unterstützt. Im Jahr 2019 startete er Culture Labs, um gemeindenahe soziale Innovationen in Städten zu fördern. Abhay Adhikari hat einen Forschungshintergrund im Bereich Biofeedback-Spiele und hat Achtsamkeitsworkshops in Indien, Großbritannien und Japan durchgeführt.

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GIULIA RANCATI

DIGITAL IDENTITIES STORYTELLING LAB

Giulia Rancati verfügt über 20 Jahre Erfahrung in der Umsetzung strategischer und operativer Initiativen bei multinationalen Technologieunternehmen. Als Director of Planning and Operations bei Cisco Canada hat Giulia viele wegweisende öffentlich-private Partnerschaften aufgebaut. Derzeit arbeitet sie mit Startups und Unternehmen zusammen, um Geschäftsmodelle mit zirkulären und nachhaltigen Praktiken zu entwickeln.

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PADMA PRIYA

DIGITAL IDENTITIES STORYTELLING LAB

Padma Priya ist Mitbegründerin und Herausgeberin von Suno India, einer mehrsprachigen Podcast-Plattform mit mehreren Generationen. Sie hat für führende Medienhäuser wie The Hindu, The Wire und IndiaSpend gearbeitet und war als Anwältin und Kommunikationsspezialistin für Ärzte ohne Grenzen tätig.

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SHARNA JACKSON

DIGITAL IDENTITIES STORYTELLING LAB

Sharna Jackson ist Projektleiterin, Kuratorin und Autorin mit 15-jähriger Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung digitaler Initiativen im Kulturbereich und Verlagswesen. Sie gründete Tate Kids für Tate Galleries und war Director of Creative and Content bei Hopster, einer TV- und Lernplattform. Sharna ist auch Autorin von Büchern über Kunstaktivitäten. 2019 wurde ihr Debüt-Roman veröffentlicht. Sie wurde kürzlich zur Artist Directorin der SITE Gallery ernannt.

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YVES PEITZNER

DIGITALE POESIE: distorted vanity

Yves Peitzner lebt und arbeitet in München, wo er u.a. schon am Haus der Kunst die interaktive Performance distorted vanity aufführte. Der Künstler hat Kunst, Design und Film in London studiert. Dort gründete er auch seine erste Produktionsfirma – der Startschuss für seine Tätigkeit als creative director. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland eröffnete der Allrounder eine Agentur für Virales Marketing, das auf dem Promoten einer Marke oder Person über Social-Media-Kanäle basiert. Neben Kunstvideos und Performances produziert Yves Peitzner Musikvideos und Werbefilme (u.a. für Autos, Hotels, Küchen). Wertfrei, wie es für Künstler ungewöhnlich ist, arbeitet er an der Schnittstelle zwischen Kunst und Kommerz.

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MARTIN MAYR & QUIRIN EMPL

DIGITALE POESIE: distorted vanity

Das Duo mayer+empl hat sich auf 3D-Video-Mapping spezialisiert. Mit einem (beweglichen) Linienwerk aus weißen Strahlen tastet es die architektonischen Gegebenheiten eines Innen-  oder städtischen Raumes in der Dunkelheit ab und kreiert so neue Erfahrungsräume. Die Absolventen der Akademie der Künste in München begreifen und vermitteln in ihren Arbeiten Architektur als „lebendigen, sensiblen Organismus“. In der interaktiven Lichtinstallation kleines_k beispielsweise wurde ein abgedunkelter Raum des Akademiegebäudes in München visuell durch Licht (Linien und Flächen) rekonstruiert und durch die akustische Stimulation Anwesender wieder dekonstruiert: Auch können Räume mittels Musik in den Installationen des Duos geradezu zu „tanzen“ beginnen. Akustische Monitore erfassen die Schwankungen im Raum, die sie in Echtzeit visuell auf die Architektur übertragen. Martin Mayer und Quirin Empl haben mit diesem System das Konzept der Lichtkunst erweitert.

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RICK RUMMLER

DIGITALE POESIE: distorted vanity

Rick Rummler versteht sich als Ausübender und Weiterentwickler der Heil-Kunst im ursprünglichen Sinne. In seiner ärztlichen Psychotherapiepraxis in München verbindet er seit über 20 Jahren tiefenpsychologische, systemische und körperpsychotherapeutische Arbeit mit der Wirkung von selbst geschaffener trance-induktiver Musik und Heilritualen. Die Kunst des Heilens besteht in der Anregung des Forschenden (im Therapiekontext: des Klienten), mit den eigenen Kräften in Kontakt zu treten und somit persönliches Wachstum und Weiterentwicklung zu ermöglichen. Die Begeisterung für die Erweckung des (Heil)-Künstlers in jedem Menschen beflügelt Rick Rummler in der Konzeption und Zelebration archaisch-ritualhaft wirkender Konzerte, Installationen und zum Teil multimedialer Kunstperformances (u.a. auch als Gründungsmitglied des NONO-Orchestras). Die Verwendung seiner, mit ungewöhnlichen Klangskulpturen wie dem Stahl-Cello und der Glasharfe erzeugten suggestiven Musik eröffnet dabei dem Zuhörer Neuland.

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ANNA BLUMENKRANZ

KINDERWORKSHOP "MAKERSPACE WEARABLES"

Anna Blumenkranz ist Medienkünstlerin und Pädagogin, die im Bereich der Wearable-Technologie und elektronischen Textilien arbeitet. Seit 2011 lehrt sie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und ist in der Münchner Maker Szene aktiv. Die Künstlerin hat langjährige Erfahrung in der Konzeption und Durchführung von Workshops, wo sie Kindern wie Erwachsenen Technik und Kreativität nahebringt. Im Mai 2017 ist unter anderem ihr Buch "Wearables für Maker" erschienen. Anna Blumenkranz arbeitet mit einer Reihe von internationalen Institutionen zusammen, wie z.B. dem Victoria & Albert Museum, der Universität St. Gallen, dem Bayerischen Nationalmuseum und PLATFORM in München.

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RALF SCHMID

PYANOOK

Ralf Schmid ist Pianist, Pionier und Klangforscher. Er nennt sein futuristisches Klavier- Rezital PYANOOK. Er startete seine große musikalische Expedition vor fünfzehn Jahren, tauchte ein in das Instrument und erschuf neue Klänge unter Verwendung von Spielzeug, Küchengeräten und Tischtennisbällen. Er mikrofonierte den Flügel, setzte Pedale für Gitarreneffekte ein und präparierte seine Instrumente nach dem Vorbild John Cages. Damit öffnete sich eine völlig neue Welt von Klangkombinationen basierend auf dem zeitlosen Timbre des Flügels. 2015 stellte ihm Fabian Russ vom Radialsystem in Berlin die mi.mu Datenhandschuhe vor. Schmid probierte sie aus und war spontan begeistert. Er überarbeitete sein Setup und nahm es mit zu einem Artist-in-Residence- Aufenthalt in Norwegen. Dort komponierte er eine Suite, die von den vier Elementen inspiriert war. Er nannte die Bewegungen AIRA, EARTHLOOP, WATERBORNE and FIREFLYER. Zu seinem Team kamen der Produzent Michele Locatelli und der Licht- und Bühnendesigner Pietro Cardarelli dazu. Cardarelli schuf sieben wolkenartige Skulpturen als Hauptthema für die Bühne, um die Töne von PYANOOK in Farben und Figuren zu verwandeln.

Schmid lässt sich inspirieren von den Klangmeistern wie Horowitz oder Jarrett, auch vom orchestralen Reichtum eines Richard Strauss oder Béla Bartok. In den USA ebenso erfolgreich wie in vielen Ländern Europas, hat er mit so unterschiedlichen Musikern wie Herbie Hancock, Daniel Hope und Whitney Houston gearbeitet. Um diesen Ansatz abzurunden, steuert Pietro Cardarelli dem Projekt in seiner Multifunktion als Licht-Designer, Video Artist und Bühnenkünstler eine Vielzahl visueller Komponenten bei, die sich um die Bewegungsabläufe des Pianisten legen wie eine Traumlandschaft. Mit diesem Ansatz mag PYANOOK zu den kühnsten audiovisuellen Ansätzen des 21. Jahrhunderts gehören.

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ALAIN ROCHE

PIANO VERTICAL

Der Komponist und Pianist Alain Roche absolvierte eine Ausbildung an der École des Musiques Actuelles in Genf. Aus seinen Erfahrungen im Bereich Tanz und Theater kreierte er einen einzigartigen musikalischen Stil, den er bei seinen aufgeführten Kompositionen und Improvisationen einfließen lässt.

Durch das ungewöhnliche Projekt PIANO VERTICAL wird für Alain Roche das Klavierspielen eine Ganzkörpererfahrung, bei der er nicht nur den musikalischen, sondern auch physischen Anforderungen gerecht werden muss. 2013 startete der Schweizer das Projekt und geht seither mit seinem vertikal hängenden Flügel auf Tournee, wo er schon auf Bauplätzen, in Kirchen oder vor schöner Bergkulisse geschwebt ist. Das ungewöhnliche Spektakel führte zu vielen Aufführungen weltweit, unter anderem in Italien, Frankreich, China und Neuseeland.

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LAWRENCE MALSTAF

SHRINK

Lawrence Malstaf wurde 1972 in Brügge geboren und lebt heute in Tromsø, Norwegen. Der belgische Künstler beschäftigt sich bei seinen Installationen und Kunstperformances überwiegend mit den Themen Bewegung, Zufall, Ordnung und Chaos. Neben immersiven Sinnesräumen für Einzelbesucher kreiert er auch größere Arbeiten, bei welchen er sich mit Raum und Orientierung befasst und die Besucher in das Werk miteinbindet. Physik und Technologie dienen als Ausgangspunkt und auch als Inspiration für seine Kunst. In der Tanz- und Theaterwelt ist er auch als innovativer Szenograph bekannt.

Lawrence Malstaf hat bisher mehrere internationale Auszeichnungen im Bereich Kunst und neue Technologien gewonnen, unter anderem den „Witteveen + Bos – Preis“ in der Kategorie "Kunst + Technologie".

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LAILA SKOVMAND

AQUASONIC

Grenzenlose Neugier und Aufgeschlossenheit führen in Laila Skovmands künstlerischer Arbeit zu ungewöhnlichen gesanglichen und kompositorischen Erfindungen. Als Performance-Künstlerin, Sängerin und Komponistin setzt sie sich in die Lücke zwischen einzelnen Stilrichtungen und Medien. Von hier aus untersucht sie die Grenzen menschlicher Erfahrung, um Einschränkungen und beengende Perspektiven zu hinterfragen und herauszufordern. Ihr künstlerischer Prozess entwächst einer intuitiven Methode, kombiniert mit den Fähigkeiten eines Handwerkers und einer nahezu wissenschaftlichen Suche nach einem neuen Klang und neuen expressionistischen Möglichkeiten.

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ROBERT KARLSSON

AQUASONIC

Robert Karlsson arbeitet beim dänischen Musikensemble Between Music als Innovative Director, stellvertr. künstlerischer Leiter und Performer. Sein Diplom in den Fächern Violine und Bratsche erhielt er 2004 an der Royal Academy of Music, Dänemark. Durch seine Arbeit, die sich musikalisch von der Klassik über den Avantgarde-Rock bis zur minimalistischen Theatermusik erstreckt, hat Robert Karlsson seinen eigenen Sound geschaffen, eine Nische als “Multi-Bratschist” in der dänischen Musik- und Theaterszene. Robert Karlssons Sinn für Spiel, Erfindung und Entdeckung wirken ansteckend.

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EMMANUEL WITZTHUM

DISSOLVING LOCALITIES

Emmanuel Witzthum ist ein multidisziplinärer Künstler, der derzeit in Israel lebt, wo er als Global Arts Digital Project Manager bei „British Council“ tätig ist. Er arbeitet zudem als Musiker, Komponist und Dozent und hat durch seine jahrelange Managementerfahrung Projekte auf der ganzen Welt entwickelt, geleitet und dabei mit einer Vielzahl von globalen Partnern zusammengearbeitet. Diese reichen von Google Israel und das Magnes Museum in Berkeley bis hin zu internationalen Institutionen, Start-Ups und Festivals wie das Future en Seine Festival in Paris. Emmanuel Witzthum studierte Bratsche bei Michael Tree vom Guarneri Quartett an der Manhattan School of Music und Komposition bei Dr. Nils Vigeland. Er trat unter anderem mit dem Orpheus Chamber Orchester in New York, der israelischen Philharmonie und der Staatskapelle Berlin in Asien, den USA, Europa und Israel auf.

Neben seinen künstlerischen Projekten hält Emmanuel Witzthum Vorträge über Arts Management, über Künstler als Unternehmer und über die Zukunft der Kunst im Zeitalter des Web 2.0. Seine Leidenschaft aber auch Intention ist es, Technologie, Kreativität und Innovation zu verbinden, Plattformen und Schnittstellen für den interkulturellen Dialog zu schaffen und die kreative Gemeinschaft auszubauen. Er hat zudem zahlreiche künstlerische digitale Plattformen geschaffen, wie mixthecity.com, mixthebody.britishcouncil.org  und mixtheplay.britishcouncil.org.

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ARIK FUTTERMAN

DISSOLVING LOCALITIES

Arik Futterman ist Fotograf, VJ und Videoeditor und arbeitet zudem als Kurator im Bereich bildende Kunst für verschiedene Musicalprojekte. Er unterrichtet als Dozent für Videokartierung und Videokunst an der Musrara Nagar School of the Arts in Jerusalem und ist Mitglied des Jerusalemer Künstlerkollektivs „No-Coast“ und „Oder Ganuz“. Derzeit arbeitet er an einer Videodokumentation über die Stadt Jerusalem. Futterman präsentiert regelmäßig seine Arbeiten auf verschiedenen Ausstellungen in Israel und im Ausland.

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THOMAS KÖNER

DISSOLVING LOCALITIES

Thomas Köner studierte an der Musikhochschule Dortmund. Der Medienkünstler arbeitet in den Bereichen Komposition, bildende Kunst, Installation und Musikproduktion. Seit mehr als drei Jahrzehnten ist er international tätig und hat sich in allen Bereichen seiner künstlerischen Tätigkeit hervorgetan und erhielt dafür Auszeichnungen wie der Transmediale Award (Berlin) und Bester junger Künstler bei ARCO (Madrid). Seine Vertrautheit mit der visuellen und akustischen Kunst führte zu zahlreichen Aufträgen wie beispielsweise zur Erstellung von Stummfilmmusik für das Auditorium des Louvre Museums in Paris.

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TATJANA BUSCH

FESTIVAL FINALE | BUBBLES

Tatjana Busch lebt in München. Sie studierte von 1981 bis 1986 visuelle Kommunikation an der Freien Hochschule für Grafik Design und Bildende Kunst in Freiburg. Von 1989 bis 1996 war sie Art Direktorin bei Publicis in München. An der Akademie der Bildenden Künste nahm sie anschließend mehrfach an Klassenbesprechungen namhafter Professoren teil. Experimenteller Umgang mit Papier und die Themen Architektur und Städtebau rückten dabei in den Fokus der Künstlerin. Tatjana Busch wirkte an Ausstellungen in Deutschland und den USA sowie im Palazzo Bembo im Rahmen der Biennale in Venedig mit. 2007 wurde die Künstlerin mit dem Haus der Kunst-Preis ausgezeichnet.  

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Michaela Kadlčíková

FESTIVAL FINALE | BUBBLES

Michaela Kadlčíková wurde in der Tschechischen Republik geboren, wo sie von klein auf Ballett und Showtanz tanzte. Im Alter von fünfzehn Jahren begann sie ihre Tanzausbildung in Prag, wo sie am Konservatorium Duncan Centre Tanztheater und Choreographie studierte. Ihre Karriere führte sie später nach New York City, wo sie am José-Limon-Institut und am Capezio-Perridance-Zentrum studierte. Vor kurzem schloss sie die Salzburg Experimental Academy of Dance (SEAD) ab und arbeitet nun als Performerin für das Tanztheater Lenka Vagnerova & Company in Prag. Sie ist auch an anderen laufenden Tanzprojekten und Performances beteiligt, wie z.B. dem Projekt "Who is Frau Troffea" von Ceren Oran.

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LEICHTMETALL

FESTIVAL FINALE | ZOOMING OUT

Leichtmetall ist ein Elektropop-Duo der zwei Münchnerinnen Marion Dimbath und Anja Morell. Minimalistisch und poetisch. Grenzgängerisch skurrile deutschsprachige Lyrik mit Stereogesang und Glockenspiel. Eine perfekte Harmonie von Synthesizern und Blechblasinstrumenten, Ukulelen oder Akkordeon, wobei das Glockenspiel einen bedeutenden Part einnimmt.

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HUGO SIEGMETH & AXEL WOLF

FESTIVAL FINALE | ZOOMING OUT

Hugo Siegmeth sieht sich als ein europäischer Jazzmusiker, für den es selbstverständlich ist, auch klassische Musik als Improvisationsfeld zu nutzen. Er wurde 1998 mit dem Bayerischen Jazzförderpreis und 2001 mit dem New Generation Award des Bayerischen Rundfunks ausgezeichnet. Auf internationalen Festivals und Bühnen ist er nicht nur allein, sondern auch mit seinem Ensemble Passacaglia und seinem Jazzquartett zu hören. Seit 2006 komponiert und produziert Siegmeth außerdem Filmmusiken. Der Echopreisträger (2013, Klassik ohne Grenzen) und international gefragte Lautenist Axel Wolf ist einer der profiliertesten Vertreter seines Instruments. Das Spektrum seiner musikalischen Aktivitäten erstreckt sich vom Solospiel über Kammermusik bis hin zum Operngraben. Bei Opern-, Konzert- und CD-Produktionen arbeitete er mit Dirigenten wie Peter Schreier und Enoch zu Guttenberg zusammen.

Die beiden „musikalischen Brüder im Geiste“ Axel Wolf und Hugo Siegmeth präsentieren beim Festival Finale ihr Programm "FLOW". Sie widmen sie sich u.a. Werken von Claudio Monteverdi, George Gershwin, John Dowland und Miles Davis. Intensiv und frei treffen sich hier die Stile. Ohne Berührungsängste erschaffen Hugo Siegmeth und Axel Wolf kleine Meisterwerke – zeitlose Musik aus singendem Holz.

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SPUI`MANOVAS

FESTIVAL FINALE | ZOOMING OUT

In einer musikalischen Power-Show versprühen die Spui´maNovas freche, bayrische Tanzmusik in unkonventioneller Besetzung aus traditionellen und modernen Instrumenten.

Der Name Spui'maNovas leitet sich aus der Aufforderung, noch ein Stückl zu spielen und Bossa Nova ab, was wiederum die Lust, neben der Tradition auch Neues auszuprobieren und Tanzmusik zu machen, wiederspiegelt. Mit Spui´maNovas vereint Stefan Straubinger Altes und Neues, indem er selbstkomponierte Stücke und Traditionals in groovige Arrangements packt. Er ist in der bayrischen Volksmusik verwurzelt und inspiriert durch verschiedenste Musikstile.

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JISR // BRÜCKE

FESTIVAL FINALE | ZOOMING OUT

JISR heißt auf Arabisch Brücke. So heißt auch das internationale Ensemble um den marokkanisch-stämmigen Münchner Musiker, Mohcine Ramdan. Tiefverwurzelt in verschiedenen Musikkulturen sorgt das Quintett mit einer Crossover Musik über geographische und kulturelle Grenzen hinweg für einen weltlichen Klang sowie eine hör- und spürbare musikalische Virtuosität. Mit Rhythmen und Melodien aus mehreren Musikrichtungen und hochkarätigen Musikern begibt sich das Ensemble abermals auf musikalische Weltreisen: im Gepäck Oriental, Afro, Balkan, Tango, Jazz, Klassik uvm – das Maximum an musikalischer Variation und Improvisation. 

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TITUS WALDENFELS & MARGRETH AUßERLECHNER

FESTIVAL FINALE | ZOOMING OUT

Kann ein Schlager von Katarina Valente wie eine Bedrohung wirken? Ja, das habe ich gleich gewusst. Auch wenn niemand niemandes Eigentum ist, wie es in dem unsterblichen Gothic-Beat-Song You Don't Own Me aus den 60ern heißt, ist der offene Himmel, der Blue Sky von Irving Berlin, noch lange nicht in Sicht. Lieder über Freiheit oder die Abwesenheit derselben, gesungen von Margreth Außerlechner in humorvoller, böser, lieblicher oder bissiger Art, mit viel Spontaneität und Improvisationstalent. Die Spielfreude ihres österreichischen Volksmusikhintergrundes blitzt auf, aber auch der Erfahrungsschatz einer Mittelschullehrerin. Grandiose Musikalität ist im Dauereinsatz für ein Songprogramm, das blendend unterhält, aber auch ein paar Körnchen Ernst enthält – was spätestens klar wird, wenn Frau Außerlechner dem Theremin bedrohliche Töne entlockt, die an Krimimusik aus den 50er Jahren erinnern! Titus Waldenfels begleitet und komplimentiert in vielfältiger Manier, virtuos und eigenständig, aber immer zugunsten des gewählten Liedes und der Atmosphäre des Abends.

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GISE

FESTIVAL FINALE | ZOOMING OUT

Gíse sind Tom Wörndl (Gitarre und Stimme) und Hanna Sikasa (Stimme). Eine dreckig warm röhrende Gitarre und zwei Stimmen mit dieser gewissen Chemie. Einfache rohe Lieder aus denen man viele Einflüsse raushören kann. Manche Akkorde klingen nach Jazz, manchmal hat es die Energie von Stoner Rock. Wenn man das ganze betiteln will oder muss könnte man sagen "Stoner Jazz“. Aber was heißt das schon, am besten man hört sich ein eigenes Bild.

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FALLWANDER

FESTIVAL FINALE | ZOOMING OUT

In dem Duoprojekt Fallwander schaffen sich Komponistin Theresa Zaremba und Geigerin Teresa Allgaier künstlerischen Freiraum. Sie entwickeln abstrakte Kontexte und Songformen in Wechselwirkung mit ihrem Instrumentarium, bleiben dabei immer kammermusikalisch gesinnt. Es entsteht eine Ästhetik am Rande des Pop, die sich in akustischen und elektronischen Klangwelten bewegt. Gleichzeitig subtil und schroff, unnahbar und emotional. Ihr erstes Programm dokumentiert die Entwicklung des Duos im Streben nach Authentizität in Person und Musik: „Ihre Introvertiertheit wirkt roh, die intimen Facetten abgründig.Auf der Suche nach Authentizität steht sie da. Warme Klänge erlösen sie von der Kargheit des Nordens und geben ihr eine Stimme.”

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ARDEN

FESTIVAL FINALE | ZOOMING OUT

Arden schafft sinnliche, sphärische Klangstrukturen. Die Harfenistin, Sängerin, Komponistin und Produzentin entwickelt alle Klänge mit ihrer Harfe und Stimme. Sie verwendet Loops, Überlagerungen, modifiziert die Harfe mit Papier, Ketten und allerlei Dämpfern, um so himmlische und magisch-entrückte Klänge zu erzeugen.

 

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THE HERCULES AND LEO CASE

FESTIVAL FINALE | ZOOMING OUT

Was bedeutet es eine Stimme zu haben? Wann wird eine Stimme hörbar? Vielfältig eingesetzt, gebrochen, dekonstruiert, rhythmisiert und medial erweitert wird die menschliche Stimme Instrument für eine künstlerische Recherche.

The Hercules and Leo Case sind nach einem Gerichtsfall in New York benannt, in dem versucht wurde, für zwei in Gefangenschaft lebenden Schimpansen, Hercules und Leo, persönlichkeits-ähnliche Rechte einzufordern. Der Fall wurde namensgebend und steht sinnbildlich für das Programm des Kollektivs: Ungehörtem eine Stimme geben, Unerhörtes behandeln, Unsichtbares verbergen, damit Unverständliches Gehör finden kann.

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VERENA MARISA

FESTIVAL FINALE | ZOOMING OUT

Verena Marisa ist eine deutschbrasilianische Komponistin und Soundkünstlerin, außerdem eine der wenigen Interpreten am Theremin. Sie wurde mit dem Deutschen Filmmusikpreis, dem Berliner Opernpreis und dem Förderpreis Musik der Stadt München ausgezeichnet.

Ihre Orchesterkomposition NEW ERA feierte in der Münchner Philharmonie vor knapp 3000 Zuschauern Premiere. Zuvor brachte sie ihre Komposition MORPHOLOGY für Theremin und Streichorchester mit großem Kritikerlob in der Tonhalle München zur Uraufführung („eines der besten neuen Stücke“, NMZ) – im Rahmen des von der Whitebox veranstalteten Auftakt!-Festivals. Sie komponierte Musiktheater u.a. für die Neuköllner Oper in Berlin und zeichnet für die Musik zu preisgekrönten Filmen verantwortlich.

Häufig sucht Verena Marisa die Verbindung ihrer Musik mit visueller Kunst, Bewegung und Wort. Sie kooperiert regelmäßig mit Nora Gomringer (Dichterin & Bachmann-Preisträgerin), Anna Schölß (Malerin), Katrin Schafitel (Tänzerin) und zahlreichen anderen Künstler*innen.

Am Theremin war Verena Marisa im Völkerschlachtdenkmal in Leipzig mit einer Adaption von Brahms’ Requiem als Orchestersolistin zu hören. Als erste Thereminspielerin hat sie ein gesamtes Soloprogramm für Theremin und Loopstation komponiert, das sie regelmäßig auf nationalen und internationalen Festivals aufführt.

 

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LOVEMEN

FESTIVAL FINALE | OUT OF THE BOX DANCE NIGHT

Mit extrovertierten Synthesizern, oberlässiger single-note Gitarre und einem Augenzwinkern entfesseln LOVEMEN die Urgewalt ihrer ungebremsten Dance Power. Die drei Musiker an sechs Instrumenten erschaffen tollkühn eine Welt voller Spielfreude und Optimismus.Ihr druckvoller Sound schillert und dreht sich wie eine Discokugel und die Stimme des Frontsängers legt eine Standleitung direkt zum Herzen. Seit Herbst 2017 feilen die drei Münchner Musiker Maximilian Höcherl, Manfred Mildenberger und Lukas Häfner an ihren Songs. 2019 entsteht daraus ihre Debut-EP „Move On“. Mit 7 einzigartigen Tracks katapultieren sie den Vibe der 80er Jahre auf den Dancefloor der Gegenwart. Spielerisch und absolut tanzbar geben sie den Klischees der Disco-Ära ihren eigenen unverwechselbaren Spin und bringen stickige Clubs und johlende Festivalcrowds gleichermaßen zum kochen. Die unwiderstehliche Kombination von Drums, Moog Bass, analogem Synthesizer, Baritongitarre, Vocoder und Stimme machen ihren Sound fett, kompakt und unschlagbar - Verwechslung ausgeschlossen.

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MADSIUS OVANDA

FESTIVAL FINALE | OUT OF THE BOX DANCE NIGHT

Madsius Ovanda ist die Indie-RnB / Dream-Pop–Band um Pia Ovanda und Carina Madsius. Ihre Musik folgt einer klaren gemeinsamen Vision: das Unerklärliche einzufangen und der zarten Schönheit Raum zu geben, die entsteht, wenn Menschen sich vertrauen. Madsius Ovanda schreiben und produzieren alle Songs selbst – und sie ergänzen einander perfekt. Mit ihrer Musik haben sie sich eine gemeinsame musikalische Heimat geschaffen, die ähnliche Vorlieben und Prägungen zusammenführt: Sie ist inspiriert von der Vielschichtigkeit von Little Dragon, James Blake oder Tame Impala, bleibt aber stets einer Pop Attitüde verhaftet, die an Jorja Smith oder Maggie Rogers erinnert. Verspielte Chöre verweben sich mit ekstatischen Beats und vibey Hooks, analoge Synthesizer-Flächen und pulsierende Basslinien geben den Songs leuchtende Farben. In der Szene sind die beiden Multiinstrumentalistinnen längst keine Unbekannten mehr. Sie kollaborierten als Songwriterinnen und Musikerinnen bereits mit Künstlern wie Noah Slee, Akua Naru, Lxandra, Tom Gregory, WILDES, Lea, Jazzrausch Bigband, VKKO und mehr.

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